Rosenkranz und
7-Schmerzen-Rosenkranz


59 Perlen und ein Kreuz

Entstehung des Rosenkranzes der Sieben Schmerzen Mariens


Der Rosenkranz von den Sieben Schmerzen stammt ursprünglich vom Servitenorden. Pater Gianni Sgreva aus dem Passionistenorden schreibt in dem Büchlein: „Rosario Dei Sette Dolori Della Vergine“, Editrice Shalom, Camerata picena, 2003, dass der Rosenkranz von den Sieben Schmerzen Mariens vermutlich gegen Ende des 16. Jahrhunderts und am Anfang des 17. Jahrhunderts in Verbindung mit der Verehrung der Schmerzensmutter entstand. In einem Werk, das 1678 von Bruder Lorenzo Giusti aus Florenz erschien, wird die Art des Betens vom Rosenkranz der Sieben Schmerzen Mariens beschrieben.

Die wesentlichen Elemente gibt es heute noch:
 
  • die Einleitung
  • die Betrachtung der Schmerzen
  • 1 Vater unser, 7 Ave-Maria zum Gedächtnis an die Schmerzen Mariens, ein Teil des Stabat mater und ein Gebet als Abschluss.

In einer neueren Fassung folgen noch 3 Ave-Maria zum Gedächtnis an die Tränen, welche die seligste Jungfrau Maria in ihren Schmerzen vergossen hat, um die Gnade eines wahren Schmerzes über unsere Sünden auf Ihre Fürsprache hin zu erlangen. 


Gabriel von der Schmerzhaften Jungfrau, Wikimedia
Gabriel von der Schmerzhaften Jungfrau, Wikimedia
Urna di S. Gabriele, Wikimedia
Urna di S. Gabriele, Wikimedia
Bei der Version des Sieben-Schmerzen-Rosenkranzes nach den kirchlich anerkannten Botschaften von Kibeho wird nach jedem Gesetz noch eine Strophe des Stabat mater eingefügt und dann das Stoßgebet: „Mutter voller Barmherzigkeit, bewahre in unseren Herzen die Leiden Jesu nach seiner Passion“.
(Seite 7-8, Seite 12 und 13 des Büchleins von P. Gianni Sgreva CP)
 
In der Internet-Enzyklopädie Wikipedia lesen wir unter dem Begriff „Gabriel von der Schmerzhaften Jungfrau“ folgendes:
 
„Der heilige Gabriel von der Schmerzhaften Jungfrau (Italienisch S. Gabriele dell‘ Addolorata), bürgerlich Francesco Possenti (01. März 1838 in Assisi; +27. Februar 1862 in Isola dell Gran Sasso, d’Italia) trat nach dem Anblick des Abbildes der Jungfrau und Gottesmutter Maria als Ordensmann in den Orden der Passionisten ein. 1838 als Kind einer bedeutenden Familie geboren, führte der junge Francesco Possenti ein sehr lockeres Leben. 1856 änderte er sich aufgrund von Schicksalsschlägen, die seine Familie trafen. Nach der Betrachtung eines Marienbildes, bei der er ein mystisches Erlebnis hatte, trat er noch 1856 als Ordensmann in den Passionistenorden ein. Er nahm den Ordensnamen Gabriel von der Schmerzhaften Jungfrau an und studierte Philosophie und Theologie. Seine Lebensführung und seine Frömmigkeit galten als vorbildlich. Im Konvent von Isola beim Gran Sasso d’Italia verbrachte Gabriel die letzten zweieinhalb Jahre seines Lebens und verstarb am 27. Februar 1862 an Lungentuberkulose.


Gabriel wurde am 31. Mai 1908 vom heiligen Papst Pius X. selig- und am 13. Mai 1920 von Papst Benedikt XV. heiliggesprochen. Sein Gedenktag in der Liturgie ist der 31. Mai. Er wird als Patron der Jugend, besonders der Theologiestudenten, verehrt. Oftmals wird er auch als Gabriel von der Schmerzhaften Gottesmutter bezeichnet. Er gilt als großer Marienverehrer.“
 
Auf der Internetseite www.passionisten.de befindet sich ebenfalls eine Biographie des heiligen Gabriel Possenti und von anderen Heiligen und Seligen des Passionistenordens. Besonders zeichnete sich der heilige Gabriel Possenti durch seine tiefe Liebe zur Schmerzensmutter aus und der Verehrung der Sieben Schmerzen Mariens.
 
Die heilige Birgitta von Schweden, eine der Patroninen Europas, setzte sich besonders für die Verehrung der Sieben Schmerzen Mariens ein.
 


Der Rosenkranz der Sieben Schmerzen Mariens
Birgitta of Sweden, Wikimedia
Birgitta of Sweden, Wikimedia

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